Blog Serie Bewusstsein Teil 3 - Verhaltensmuster und Gewohnheitsdenken

Autopilot ist das Gegenteil von Achtsamkeit. Oft sind wir gefangen in unseren Gewohnheiten, die sich vor langer Zeit in unserem Unterbewusstsein geformt haben. Verhaltensmuster und Gewohnheiten die in der Vergangenheit entstanden sind loszulassen, ermöglicht uns eine bessere Chance glücklich zu sein. Verhaltensmuster dienen uns natürlich auch. Z.B. können wir uns anziehen, Treppen steigen usw. ohne diesen Handlungen grosse Aufmerksamkeit zu schenken, was uns hilft Kapazität in unserem Gehirn freizuhalten für Dinge die unsere volle Aufmerksamkeit erfordern. Trotzdem können unsere Verhaltensmuster gegen uns arbeiten, speziell wenn es darum geht, unser emotionales Leben zu verarbeiten. Oft vergleichen wir, wie wir uns in einer bestimmten Situation in der Vergangenheit gefühlt haben und versuchen unseren Rückschluss daraus zuziehen um in zukünftigen Situationen eine bessere Wirkung zu erzielen. Das Problem entsteht wenn wir automatisch auf Verhaltensmuster und Gewohnheiten zurück greifen, obwohl diese uns das letzte mal nicht hilfreich waren. Unser Verstand nimmt die Reaktionen der Vergangenheit ohne das wir es mitbekommen und wir wiederholen unsere Fehler, erfahren dieselbe Kriese immer und immer wieder und schaffen es nicht auszubrechen um weiter zu kommen. Die Wahrheit ist, dass wir uns in einer Situation nicht verletzt fühlen müssen, nur weil sie uns in der Vergangenheit verletzt hat. Wenn wir uns darauf trainieren in der Gegenwart zu leben und unsere Erfahrungen akzeptieren anstatt zu beurteilen sind wir mehr geerdet und geschickter in unseren Reaktionen. Achtsamkeit bringt unsere Gewohnheiten ins Bewusstsein und hilft uns unser Potenzial zu erkennen. Wir müssen nicht aus Gewohnheit handeln wenn wir mit Achtsamkeit reagieren können.